Von Blender in AR und ins Web: Export oder Live-Verbindung
Zwei Wege, Blender-Szenen nach ARClip zu bringen: eine GLB hineinziehen oder das Add-on ARClip Bridge verbinden und einen KI-Agenten Szenen bewegen lassen.
2 Min. Lesezeit
In Blender entstehen Modelle. In ARClip werden daraus Orte, die man per Link öffnet: in AR auf dem Handy, auf einer Website, in einer Brille, gemeinsam mit Freunden. Es gibt zwei Wege, beides zu verbinden.
Weg 1. Exportieren und hineinziehen
- Wähle in Blender File → Export → glTF 2.0 und als Format glTF Binary (.glb). Brauchst du nur einen Teil der Szene, setze den Haken bei Selected Objects.
- Zieh die
.glbauf die ARClip-Leinwand.
Eine GLB enthält Geometrie, Materialien, Texturen, die Hierarchie, Skelettanimation und Shape Keys. Eine geriggte Figur kommt also gleich mit ihren Animationen an. FBX und OBJ gehen auch.
Denk an Handys, denn auch dort wird die Szene geöffnet. Ist ein Modell schwer, füge einen Decimate-Modifier hinzu und setze in den Exporteinstellungen den Haken bei Apply Modifiers.
Weg 2. Eine Live-Verbindung mit dem Add-on ARClip Bridge
Das Add-on verbindet Blender mit einem ARClip-Projekt. Danach exportiert niemand mehr von Hand: Ein KI-Agent bewegt die Szene in beide Richtungen.
- Lade das Add-on herunter: arclip_bridge-latest.zip. Es braucht Blender 4.2 oder neuer.
- Zieh die ZIP-Datei ins Blender-Fenster oder installiere sie über Edit → Preferences → Get Extensions → ▾ → Install from Disk. Das Add-on spricht übers Netz mit ARClip. Ist der Online-Zugriff aus, schalte ihn unter Preferences → System → Network ein.
- Öffne in ARClip Profil → API & MCP und erstelle ein Token mit den Rechten Lesen und Schreiben. Leg für Blender ein eigenes an, dann kannst du es jederzeit widerrufen.
- Füge in den Einstellungen des Add-ons das Token und die Projekt-ID ein: den Teil der Editor-Adresse direkt nach
/project/. - Drück im 3D-Viewport N, öffne den Tab ARClip und klick auf Connect.
Jetzt bittest du einfach einen Agenten: den Assistenten im ARClip-Editor oder Claude und Cursor, per MCP verbunden (so verbindest du sie).
- „Schick die Szene nach Blender.“ Sie öffnet sich in Blender mit Geometrie, Materialien, Licht und Hierarchie.
- „Hol die Auswahl aus Blender und stell sie auf den Tisch.“ Die Auswahl kommt als ein Modell zurück, bereit zum Platzieren.
- „Was ist gerade in Blender?“ Der Agent sieht die Objekte und was ausgewählt ist.
Was mitkommt und was bleibt
Die Szene reist über glTF. Geometrie, Materialien, Licht, Positionen und Hierarchie kommen also in beide Richtungen an. Skripte, Ereignisse, UI, Physik, Splats, Text, Video und Ton bleiben in ARClip: Blender kann sie nicht speichern, und der Agent sagt dir, was er zurückgelassen hat. Ein Modell aus Blender kommt als ein Objekt an, mit genau der Topologie, die du gebaut hast.
Und dann wird ein Ort daraus
In ARClip bekommt das Modell, was Blender nicht kann: Reaktionen, die du in eigenen Worten beschreibst, AR auf jeder Fläche, Multiplayer und einen Link, der in jedem Browser aufgeht. Szenen, die reagieren · In WebAR veröffentlichen
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